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Kirchen der Romanik auch im Jessener Land
Das Erfolgsmodell Mitteldeutsche Kirchenstraße, welches 2001 im Großraum der Dübener Heide seinen Anfang nahm, ist auch im Jessener Land zu erleben. Im Kerngebiet der Mitteldeutschen Kirchenstraße wurden Erlebnisbereiche modeliiert zwischen Torgau, der Amme der Reformation, und Wittenberg , der Stadt der Reformation. Bald erweist sich das Projekt, kleine Dorfkirchen aus ihrer Anonymität zu holen und diese mit vielfältigen Kulturangeboten für die Menschen zu erschließen, als ein wichtiger Bestandteil hiesiger regionaler Konzepte. Heute durchläuft die Mitteldeutsche Kirchenstraße ein Gebiet Nordwestsachsens im Dreiländereck Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt und integriert etwa 120 Dorfkirchen in Teilen des Flämings, der Elbaue, Ostelbiens und der Dübener Heide, bis hinein in das nördliche Leipziger Land. Gegenwärtig gliedert sich die Mitteldeutsche Kirchenstraße in 12 Erlebnisbereiche (touristische Routen). Die touristischen Routen 5, 6 und 7 durchqueren oder tangieren ganz oder teilweis das Jessener Land.
Das Besondere an dem hier geschilderten Gebiet ist, dass die Kirche zu Naundorf (nördlichster Ortsteil der Stadt Jessen) zur “Botschaft” der Mitteldeutschen Kirchenstraße auf ostelbischen Gebiet 2010 symbolisch geweiht und in deren unmittelbarer Nähe ein Informationspunkt extra für Touristen auf der Straußenfarm Schlüterhof ( http://www.straussenfarm-schlueterhof.de ) in Naundorf eingerichtet wurde. Naundorf ist somit Anlaufpunkt für Radwanderer und andere Interessierte, die auf den unterschiedlichsten Routen der Kirchenstraße Gotteshäuser und Sehenswürdigkeiten zwischen Dübener Heide und Fläming erkunden möchten.
Mittlererweile steht man "Schlange". Angeregt von der Mitteldeutschen Kirchenstraße schlossen sich im Elbe-Elster-Kreis zahlreiche Gemeinden unter dem Dach des Vereins Wald-und Heideland e. V. zur Kirchenstraße Elbe-Elster zusammen, heißt es auf der seit 01.09.2011 im INTERNET zu sehenden Homepage dieser Kirchenstraße. |
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